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Pool-Disco klingt nach Erfrischung, dachten wir an einem Samstag Anfang Oktober und fuhren ins Tandem. Leicht zu finden in München-Giesing Nähe Fußballstadion. Gegen 21:00 kamen wir an und fanden auch einen Parkplatz. Der Eingang eher unscheinbar, aber gut mit Info-Zetteln ausgestattet. Eine nette, sehr junge Dame öffnete uns. Leider sprach sie fast kein Deutsch und auch kein Englisch.
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In der ordentlichen Umkleide zogen wir uns um und gelangten durch den Buffettvorraum in den rustikalen Barbereich. So wußten wir gleich, was es zu Essen gab. Dank der ausgehängten Zettel war uns nun auch bewußt, daß hier der Chef selbst kocht. Und zwar als einzigster von allen Clubs in München. Unwillkürlich mußten wir hierbei schmunzeln.
Die rustikale Bar auf der linken Seite, die Gaststättentische mit Holzbank und Stühlen auf der rechten Seite und zwischen den Tischen ein kleiner Platz mit Stange. Wohl zum Tanzen gedacht. Das ist der Aufenthalts- und Kontaktbereich. Nebendran ist gleich der Buffettvorraum, auf dem die Speisen aufgebaut sind.
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Das eigentliche Leben spielt sich jedoch ein Stockwerk tiefer ab. Über eine Treppe gelangt man tiefer, zu den Spielwiesen und dem Schwimmbad. Und zur Pooldisco. Ein Teil des großen Schwimmbads ist mit einem Holzpodest überbaut. Hierauf befindet sich die Disoanlage und eine Nebelmaschine. An der verspiegelten Decke sind Scheinwerfer angebracht. Das Glitzern von Licht und Wasser, der Nebel und die sehr laute Musik können einen durchaus 'wegtauchen' lassen. Am anderen Ende vom Pool ist aus weißem Holz eine kleine Bar aufgebaut. Hier bekommt man in Plastikbechern Cocktails. Daneben Korbstühle und kleine Tische zum Sitzen und Ausruhen. Schön war, das man hier rauchen durfte. Hinter dieser Sitzecke befindet sich der Durchgang zu den Duschen auf der einen Seite und zur Sauna auf der anderen Seite. Dadurch ist gewährleistet, daß man beim Sitzen auch genügend zu sehen bekommt. Den Verkehr von und zur Dusche beispielsweise. Oder natürlich die Nacktschwimmer. Wenn man auf dem Weg von der Dusche vorbei an der Bar nicht wegen der Enge in den Pool gefallen ist, gelangt man zu den Spielwiesen. Linker Hand befindet sich ein sehr dunkler, kleiner und kalter Raum. Mit schwarzen Wänden, Andreaskreuz, Ketten und solchen Utensilien. Danach ein langer Schlauch mit Video, Turnbock und stufenförmigem Matratzenlager. Geräumig und gut einsehbar, aber kalt. Wohl deshalb war hier auch niemand. Am Ende dieses Schlauchs gehts durch eine 'Höhlenöffnung' in die geräumige 'Hundehütte'. Gemütlich und schummrig, aber viel zu kalt. Zu späterer Stunde wurde es dann aber durch Aktivitäten doch noch warm darin. |
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Der Club war mäßig besucht, beim Verhältnis Paare zu einzelnen Männern gewannen eindeutig die Männer. Vom Alter her so ab 35.
Meine persönliche, subjektive Beurteilung:
Man kann sich wohlfühlen, in Details
nicht ganz so liebevoll, wie man es erwarten sollte.
| für wen geeignet
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weniger geeignet für |
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Allgemeine Anmerkungen:
Bestimmte Dinge können naturgemäß
nur subjektiv beurteilt werden. Die Geschmäcker und Empfindungen sind
nunmal verschieden. Der eine mag es groß und weitläufig, der
andere gerade nicht. Der eine mag es hell, der andere dunkel. Und was mir
schmeckt muß noch lange nicht anderen schmecken und umgekehrt. Der
Bericht soll helfen, sich einen Eindruck zu machen, kann aber den eigenen,
persönlichen Eindruck nicht ersetzen. Ebenso sollte berücksichtigt
werden, daß ein Abend im Swingerclub zum weitaus größten
Teil natürlich von den anwesenden Gästen, man selbst eingeschlossen,
abhängt. Und die können nicht vorausgesagt werden und sind auch
nicht immer gleich drauf. Der Club selbst und wie er geleitet wird zieht
mit der Zeit das Publikum an, das sich darin wohlfühlen wird.
(c) 2000 by Redaktion
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