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Der Club in Oberhaching hieß früher 'Ibiza Süd'. Nach einer Phase des Geschlossenseins, in der so manches Gerücht die Runde machte, war am 25. Januar 2002 'Neueröffnung' unter dem Namen 'Mambo'. Der 'Inkognito Maskenball' vom 9. Februar schien uns für einen Besuch dort ein günstiges Motto. Wir waren neugierig, was anders und vor allem, was neu dort ist. Bequeme Anfahrt über die Autobahn, bequemes Parken und bequemes Hineingehen: Man hatte uns wohl schon kommen sehen, denn der Türöffner schnarrte, noch bevor wir klingeln konnten. Praktisch.
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Kaan, der Bruder von Fee und neuer Hausherr in diesem Club, empfing uns freundlich. Auf Nachfrage erfuhren wir, daß das Mambo mit dem ehemaligen Ibiza-Süd nun nichts mehr gemein habe, vielmehr völlig eigenständig sei. Auch die Einlaßpolitik von Fee gebe es jetzt nicht mehr. Jeder, und auch Single-Damen, sei als Gast willkommen, wenn er sich zu benehmen weiß. Ein klein wenig wurde umgestellt in den Räumen, kaum richtig zu bemerken. Das Fehlen der schönen Kopien alter Meister an den Wänden ist uns freilich sofort aufgefallen. Die allerdings braucht man zum Swingen nicht wirklich. Der Raum mit dem runden Lederpodest in der Mitte, die diversen kleineren Spielwiesen, die Sauna und der Aufenthaltsraum mit Bar und auch der übrige Teil des Clubs sind alle noch da, sauber und ordentlich, wie sie im Ibiza-Süd gewesen sind. Auf die am Eingang verteilten Masken legte kaum jemand Wert, sie lagen fast alle brav neben den Getränken. So ist es natürlich nichts mit dem 'Inkognito' gewesen. Leichter wurden Anbandelgespräche hierdurch aber nicht, da die Musik stellenweise doch etwas laut war. Der Club war gut besucht, beim Verhältnis Paare zu einzelnen Männern gewannen eindeutig die Paare. Vom Alter her so ab 35. |
Unsere persönliche, subjektive Beurteilung:
Fast alles wie gehabt, aber Fee ist nicht
mehr da ;-)
| für
wen geeignet |
weniger geeignet für |
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Allgemeine Anmerkungen:
Bestimmte Dinge können naturgemäß
nur subjektiv beurteilt werden. Die Geschmäcker und Empfindungen sind
nunmal verschieden. Der eine mag es groß und weitläufig, der andere
gerade nicht. Der eine mag es hell, der andere dunkel. Und was mir schmeckt
muß noch lange nicht anderen schmecken und umgekehrt. Der Bericht soll
helfen, sich einen Eindruck zu machen, kann aber den eigenen, persönlichen
Eindruck nicht ersetzen. Ebenso sollte berücksichtigt werden, daß
ein Abend im Swingerclub zum weitaus größten Teil natürlich
von den anwesenden Gästen, man selbst eingeschlossen, abhängt. Und
die können nicht vorausgesagt werden und sind auch nicht immer gleich
drauf. Der Club selbst und wie er geleitet wird zieht mit der Zeit das Publikum
an, das sich darin wohlfühlen wird.
(c) 2002 by Redaktion