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An
einem ganz normalen Donnerstag abends im April 2000 machten wir uns spontan
auf den Weg in die Kajüte. Wir wollten eigentlich nur mal raus aus
dem "Trott", in entspannter Atmosphäre abschalten, reden und eine
Kleinigkeit essen. Und frühzeitig wieder zurück sein.
Doch wie das im Leben so ist, kam es anders. Gegen 21:00 Uhr kamen wir in München-Großhadern an, Parken kein Problem. Durch ein Gartentörchen auf der Gebäudeseite hindurch, eine gedämpft beleuchtete Treppe hinab und wir stehen vor dem Eingang der Kajüte. Der Eingangsbereich ist im ersten Moment etwas ungewohnt klein; rechts gleich eine Garderobe fürs "Grobe". Im Winter sicherlich praktisch zum Aufhängen der dicken Mäntel. Geradeaus die Spinde für die Kleidung und nach links nochmal ein Gang mit Spinden. Dieser ist zusätzlich noch mit einem großen Spiegel und einer kleinen Ablage für Fön, Haarbürste und sonstige Dinge ausgestattet. Teppichboden, dunkles Holz (mahagoni-art) und dezentes Licht vermitteln eine gemütliche Stimmung. Für uns jedenfalls, andere mögen es vielleicht anders empfinden. Durch einen Vorhang gelangen wir in den Barbereich. |
Wenn
man von der Umkleide kommend nicht links, sondern rechts geht, gelangt
man zu den Duschen. Dunkel gefliest, sauber und ordentlich. Und für
die "überhitzten Zeitgenossen" gibt es zusätzlich noch eine Kaltwasserschwalldusche.
An den Duschen vorbei gehts zum Schwimmbad und den Spielwiesen, dazwischen
befindet sich noch die Sauna.
| Gleich
vorne befindet sich eine Massagebank und ein Andreaskreuz und daneben die
"Hundehütte" mit Platz für knapp 3 Paare und genug Voyeursöffnungen.
Am anderen Ende und teilweise über dem Schwimmbad befindet sich die große Spielwiese. Ein gemütliches, dreistufiges Matratzenlagerpodest und erfreulicherweise ohne nervende Federkerne. Mit 26 Grad ist das Wasser zwar nicht Badewannenmäßig, aber auch nicht wirklich kalt. Leider darf man es im Pool nicht "treiben". |
Abschalten, reden und eine Kleinigkeit essen waren also überhaupt kein Problem. Der Club war gut besucht, das Verhältnis Paare zu einzelne Männer war ausgewogen. Vom Alter her so ab 25 mit Schwerpunkt bei vielleicht 35. Und die meisten wußten, warum sie in einen Swingerclub gegangen sind und fühlten sich entsprechend wohl. Eine Dame fühlte sich so wohl, daß sie einen heißen Tabledance hinlegte. Im Gespräch an der Bar lernten wir ein nettes und symphatisches Pärchen kennen und verbrachten dann einen guten Teil der Zeit eben nicht an der Bar ;-) Das war dann auch der Grund, warum es mit dem frühzeitig Zurücksein nicht geklappt hat. Es war ein ausgewogener und schöner Abend.
Meine persönliche, subjektive
Beurteilung:
Ein schöner, gemütlicher
Club mit angenehmer Atmosphäre.
| für wen geeignet
|
weniger geeignet für |
| alle die, die nicht auf der rechten Seite aufgeführt sind. | Paare, die sich einschließen
wollen
notgeile "Rammelbrüder" |
Allgemeine Anmerkungen:
Bestimmte Dinge können naturgemäß
nur subjektiv beurteilt werden. Die Geschmäcker und Empfindungen sind
nunmal verschieden. Der eine mag es groß und weitläufig, der
andere gerade nicht. Der eine mag es hell, der andere dunkel. Und was mir
schmeckt muß noch lange nicht anderen schmecken und umgekehrt. Der
Bericht soll helfen, sich einen Eindruck zu machen, kann aber den eigenen,
persönlichen Eindruck nicht ersetzen. Ebenso sollte berücksichtigt
werden, daß ein Abend im Swingerclub zum weitaus größten
Teil natürlich von den anwesenden Gästen, man selbst eingeschlossen,
abhängt. Und die können nicht vorausgesagt werden und sind auch
nicht immer gleich drauf. Der Club selbst und wie er geleitet wird zieht
mit der Zeit das Publikum an, das sich darin wohlfühlen wird.
(c) 2000 by Redaktion
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