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Der Swingerclub Kajüte wird zum 31. August 2002 seine Pforten schließen. Nicht, weil keiner mehr swingern will. Auch nicht, weil Uschi keine Lust mehr hat. Nichteinmal wegen eines Verbotes kommt das Aus. Trivial, aber wirksam: Ein Bewohner des Hauses wollte es so! |
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Als Uschi vor zwei Jahren die Räume in der Platanenstr. für ihren Swingerclub angemietet hat, befand sich dort ein Saunabetrieb mit Schwimmbad. Brav beantragte sie bei der zuständigen Behörde eine Gaststättenerlaubnis für 'Pärchensauna und Swingerclub'. Sie erfüllte alle erforderlichen Auflagen und bekam die behördliche Genehmigung, dort den Swingerclub 'Kajüte' zu betreiben. Alle waren zufrieden, bis auf einen. Und der fand des Pudels Kern: die baurechtliche Genehmigung schon als Saunabetrieb fehlt. Entsetzen machte sich breit, das Ganze wurde untersucht und landete vor dem Verwaltungsgericht München. Tatsächlich, so stellte sich heraus, ist die seinerzeit erteilte Genehmigung 1985 abgelaufen. Eine Verlängerung wurde, aus welchen Gründen auch immer, nicht beantragt. Und all die ganze Zeit, immerhin über 15(!) Jahre, hat niemand etwas gesagt. Nichteinmal die Behörde, welche die Gaststättengenehmigung erteilte, kannte offenbar diesen Umstand. Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, daß das Verfahren vor dem Verwaltungsgericht am 5.2.02 mit einem Vergleich endete: Am 31.8.02 schließt die Kajüte in der Platanenstraße, bis dahin kann sie wie gehabt betrieben werden.
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